Ich mache Klartext. Das war immer so.
Mein erstes Buch hieß Klartext für Anwälte. Heute mache ich Klartext für Frauen. Dazwischen liegt keine Kehrtwendung — sondern eine konsequente Linie.
Woher ich komme
Ich bin Volljuristin und ausgebildete Wirtschaftsjournalistin, habe für Handelsblatt, Wirtschaftswoche und Financial Times Deutschland geschrieben und seit 2006 Kanzleien und juristische Verlage in ihrer Kommunikation beraten. Ich habe Anwältinnen und Anwälten beigebracht, komplexe Sachverhalte verständlich zu machen — und dabei gelernt, dass sprachliche Klarheit keine Kosmetik ist, sondern Macht.
2010 erschien mein Buch Klartext für Anwälte im Linde Verlag. Es war eine Anleitung für professionelle Kommunikation in einem Berufsfeld, das Präzision liebt, aber Klarheit oft scheut. Ich habe es geschrieben, weil ich jahrelang beobachtet hatte, wie gut Juristinnen und Juristen denken — und wie selten es ihnen gelingt, das nach außen zu zeigen.
Wie ich in die Politik kam — und was ich dort gelernt habe
Nach mehr als einem Jahrzehnt als Kommunikationsberaterin und Wirtschaftsjournalistin trat ich 2018 mit Ende vierzig bei Bündnis 90/Die Grünen ein — und merkte schnell, dass ich in wesentlichen Punkten quer zur Parteilinie lag. Meine Kritik am Selbstbestimmungsgesetz und mein Buch Trans*innen? Nein, danke! machten mich zu einer sichtbaren genderkritischen Stimme in Deutschland. Öffentliche Kontroversen und Talkshow-Bashing inklusive.
2023 rückte ich in den Stadtrat Mönchengladbach nach. Die Grünen verweigerten mir die Aufnahme in die Fraktion. Gleichzeitig stärkten mir 200 Menschen mit einem offenen Brief den Rücken — und drei Polizeiwagen sicherten meinen Einzug in den Rat ab, angesichts einer queeren Protestveranstaltung vor dem Rathaus. Es ging nicht um meine Person, sondern darum, wer Frauenrechte definieren darf und was es kosten kann, wenn Frauen es tun. Bis Ende der Legislaturperiode 2025 war ich Ratsmitglied.
Viel Feind, viel Ehr — und viel Unterstützung
Ich habe in diesen Jahren Freundschaften verloren. Frauen, mit denen ich jahrelang befreundet war, haben den Kontakt abgebrochen — überzeugt, ich sei trans- und menschenfeindlich. Das war schmerzhaft. Doch was ich gewonnen habe, wiegt schwerer: Männer und Frauen, die ich ohne diese Arbeit nie kennengelernt hätte. Wissenschaftlerinnen, Juristinnen, Aktivistinnen, Mütter — aus Deutschland, aus Europa, aus aller Welt. Frauen, die dasselbe denken, dasselbe riskieren und dasselbe aushalten. Dass ich sie meine Verbündeten nennen darf, ist kein schlechter Tausch.
Was ich konkret gemacht habe
Ich habe Konzepte entwickelt und umgesetzt.
2023 gründete ich gemeinsam mit anderen Frauen Frauenheldinnen e.V. Ich habe den Verein konzipiert und aufgebaut. Website-Texte, nahezu alle redaktionellen Texte des Magazins, alle REchtshilfeprojekte sowie die Kampagnen des Vereins — von #UnsereMädchen bis „Unverkäuflich“, stammen von mir.
2024 gründete ich heroica — die feministische Konferenz für widerständige Frauen aus Politik, Medien, Wissenschaft und Aktivismus. Name, Leitbild, Website, Programm, Kommunikation: von Grund auf. Über 300 Teilnehmerinnen in zwei Jahren.
Davor: JUVE Submissions für Wirtschaftskanzleien, die anschließend für den JUVE Award nominiert wurden. Bücher. Seminare. Coaching. Alles mit demselben Anspruch: Klartext — und zwar wirksam.
Wofür ich stehe
Ich trete für aufgeklärte Frauenrechte ein. Das bedeutet: für den Schutz von Frauen und Mädchen vor religiös motivierter Unterdrückung. Für biologische Realität als Grundlage des Rechts. Gegen die kommerzielle Leihmutterschaft, die Frauen zu Gebärmaschinen macht. Gegen eine Transideologie, die Frauenrechte aushöhlt, indem sie Frauen neu definiert. Das sind keine populären Positionen — nicht mehr. Ich verteidige sie trotzdem: mit Argumenten und mit dem Bewusstsein, dass es etwas bringt, Klartext zu sprechen, auch wenn der Mainstream eine andere Sprache bevorzugt.
Wenn Sie meine Arbeit unterstützen möchten
Frauenheldinnen e.V. und heroica wachsen. Ich will, dass Kampagnen wie die gegen Burkinis im Freibad bundesweit auf Digitaldisplays laufen. Ich will Protestteams in jeder großen Stadt. Ich will, dass Parteien unsere Anliegen nicht ignorieren können.
Dafür brauche ich gute Mitstreiterinnen — und die Mittel, sie zu bezahlen.
Wenn Sie das unterstützen wollen, schreiben Sie mir direkt.

Fotos: Bettina Flitner mit freundlicher Genehmigung